Auftritte

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Neujahrskonzert 2017 mit dem Salonorchester Waldkirch  in der Festhalle Kollnau

 

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Bericht der Badischen Zeitung vom 04.01.2017 von Gabi Zahn

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Bericht aus dem Elztäler Wochenbeicht von Jens Brodacz

 

 

Weihnachtskonzert am 18. Dezember 2016 in der Festhalle Kollnau

 

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Bericht der Badischen Zeitung vom 22.12.2016 von Regina Lorenz

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Bericht aus dem Elztäler Wochenbericht vom 22.12.2016 von Horst Garbe

 

 

Kirchenkonzert mit der Musikkapelle Kollnau am 24.094.2016 in St. Josef

 

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Bericht der Badischen Zeitung vom 26.04.2016 von Syliva Sredniawa

 

 

Konzert mit dem Arnold-Chor am 30.05.2015 in der Festhalle Kollnau

 

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Bericht der Badischen Zeitung vom 05.06.2015 von Frau Karin Heiss

 

 

Weihnachtskonzert am 21. Dezember 2014 in der Festhalle Kollnau

 

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Bericht der Badischen Zeitung vom 23.12.2014 von Herrn Eberhard Weiß

 

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Bericht aus dem Elztäler Wochenbericht vom 23.12.2014 von Herrn Jens Brodacz

 

 

Weihnachtskonzert am 22. Dezember 2013 in der Festhalle Kollnau

 

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Bericht der Badischen Zeitung vom 28.12.2013 von Herrn Eberhard Weiß

 

 

 

Konzert mit dem Mandolinenverein Kollnau-Gutach e.V. am 28.09.2013

 

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Bericht aus der Badischen Zeitung vom 04.10.2013 von Herrn Eberhard Weiß

 

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Bericht aus dem Elztäler Wochenbericht - Waldkircher Anzeiger vom 02.10.2013

 

 

Weihnachtskonzert am 23. Dezember 2012 in der Festhalle Kollnau

 

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Bericht der Badsichen Zeitung vom 29.12.2012 von Herrn Eberhard Weiß

 

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Bericht aus dem Elztäler Wochenbericht - Waldkircher Anzeiger vom 03.02.2013 von Detlef Berger

 

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Weihnachtskonzert am 18. Dezember 2011 in der Festhalle Kollnau

 

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Bericht aus dem Elztäler Wochenbericht -Waldkircher Anzeiger vom 22.12.2011 von Frau Alex Zane

 

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Bericht der Badischen Zeitung vom 22.12.2011 von Herrn Eberhard Weiß

 

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Benefizkonzert in der Evangelischen Kirche zugunsten der neuen Orgel am 09. Oktober 2011

 

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Bericht aus dem Elztäler Wochenbericht - Waldkirch Anzeiger vom 13.10.2011 von Alexandra Kuttruff

 

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Festliche Konzert Gala 2011 - DON KOSAKEN CHOR SERGE JAROFF
Leitung: WANJA HLIBKA

 

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Bericht aus dem Elztäler Wochenbericht - Waldkircher Anzeiger vom 16.06.2011 von Frau Cornelia Klausmann

 

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Bericht der Badischen Zeitung vom 17. Juni 2011 von Herrn Eberhard Weiß
 

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Weihnachtskonzert am 19. Dezember 2010 in der Festhalle Kollnau

 

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Bericht aus der Badischen Zeitung vom 22. Dezember 2010 von Herrn Eberhard Weiß
 

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Bericht aus dem Elztäler Wochenbericht - Waldkircher Anzeiger vom 23. Dezember 2010 von Frau Alexandra Kuttruff
 

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Doppelkonzert mit dem Mandolinenverein Kollau-Gutach e.V. am 27. Juni 2009

 

Zum Vergrößern anklicken!

Bericht aus der Badischen Zeitung vom 01. Juli 2009

 

 

 

 

 

 

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Bericht aus dem Elztäler Wochenbericht/Waldkircher Anzeiger vom 02. Juli 2009

 

 

Weihnachtskonzert am 21. Dezember 2008 in der Festhalle Kollnau

 

Aus dem Bericht Elztäler Wochenbericht vom 08. Januar 2009 von Frau Alex Zane

Konzertgenuss mit zwei Männergesangvereinen

Die MGVs “Eintracht” Kollnau und Oberprechtal und Mike Nitu begeistertenWeihnachtskonzert_200902

Waldkirch-Kollnau (az). Am vierten Advent waren wieder zahlreiche Sängerfreunde dem Ruf der beiden Männergesangvereine gefolgt und füllten die Kollnauer Festhalle bis auf den letzten Platz. Entlohnt wurden sie mit einem beeindruckenden Stimmenkonzert, angereichter mit Einlagen des Saxofonisten Mike Nitu.

Wer frühzeitig die Festhalle betrat, wurde von den Klängen des Drehorgelspielers Willi Ams in Empfang genommen. Wer etwas zu sät kam, hatte hingegen Mühe, noch einen Sitzplatz zu ergattern. Nach Grußworten des komm. Vorsitzenden Klaus Wisser brachte “Tochter Zion”, das imposante Werk von Georg Friedrich Händel, den Saal durch den MGV “Eintracht” Kollnau unter Leitung von Wolfram Stützle zum Beben. Ruhigere Töne folgten mit dem von Bernhard Weber zum “Nachtlied! vertonten Gedicht Goethes “Süßer Friede, komm in meine Brust”. Franz Schuberts “Nächtliches Ständchen” verlangte besonders den Tenören durch die schwierige Intonation viel Können ab.

“Die Demokratie lebt vom Ehrenamt”
    Mit diesem Zitat von Theodor Heuss begann Karl Kury vom Breisgauer Sängerbund die Ehrungen. Für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit gratulierte er Hubert Schindler im Namen des Deutschen Sängerbundes und des Deutschen Chorverbandes. Sogar seit 50 Jahren engagieren sich schon Dieter Schindler und Walter Nopper. Alle erhielten von Kury die Ehrennadel und dazugehörige Urkunde. Im Namen des Vereins schloss sich Klaus Wisser den Danksagungen an und ernannte Hubert Schindler zum Ehrenmitglied. Dieter Schindler und Walter Nopper überreichte er eine Wandmedaille. Wolfgang Herrgesell und Horst Freider wurden für 30 Jahre Sangesleistungen geehrt.

Einträchtiger Chorgesang und Saxofonklänge
    Den “Bajazzo” von Horst Best brachten beide Chöre zusammen zum Klingen. Anschließend zeigte der MGV Eintracht Oberprechtal mit Amanda Mc Broons “Die Rose”, gesetzt von Manfred Bühler und dem russischen Choral “Gib Herr den Frieden” von Otto Groll, ihr Können. Die Leitung hatte auch hier ausnahmsweise Wolfgang Stützle.
    Den Titelsong des Filmes “Titanic” (My heart will go on) spielte der Saxofonist Mike Nitu zu Ehren seines verstorbenen Nachbarn und ehemaligen Vorsitzenden des MGV “Eintracht” Kollnau, Peter Ruh und dessen Vereinskollegen Günther Horst. In perfekter James-Cook-Manier begeisterte er dann mit “Sentimental Journey”, “Tennessee” und “Eine Reise ins Glück” das Publikum. Der MGV “Eintracht” Oberprechtal, der zur Verstärkung drei Damen im Tenor dabei hatte, übernahm das Geschehen wieder mit “Vater unser” von Horst Best. Die “Weihnachtsglocken” von Hermann Sonnet hatten zahlreiche leise Mitsinger unter den Zuhörern. Ebenso die “Weihnachten im Waldkirchlein” von Ludwig Baumann. Wieder übernahm Mike Nitu, der nun während seines Spiels durch die Zuschauerreihen spazierte. Diesmal präsentierte er wunderbar den Bee-Gee-Song “How deep is your Love”, Billy Joels “Just the way we are” und Luis Armstrongs “Wonderful world”.
    Das von den Fischerchören bekannte “Gott nur allein”, gefolgt von Franz Biehls “Jubilate” brachte immer mehr mitsingende Zuhörer im Publikum hervor. Auch “Freuet euch all” von Manfred Bühler und die “Stille Nacht” nach Fritz Neuert erfreute die Zuhörer sehr.

Abschied
    Klaus Wisser bedankte sich am Schluss bei allen Mitwirkenden, ganz besonders bei den “Steinkrähenhexen” für die Bewirtung, beim Saxofonisten, den eingesprungenen Tenören und nicht zuletzt beim Dirigenten Wolfram Stützle für die Gesamtleitung. Als Zugabe kam der “Tiroler Andachtsjodler” mit beiden Chören sehr gut an, bei dem sich Wolfram Stützle spontan umdrehte und das Publikum zum Mitsingen aufforderte. Gemeinsam sang der ganz Saal zum Schluss “Macht hoch die Tür, die Tor macht weit”. Ein wundervolles Konzert.

 

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Bericht der Badischen Zeitung vom 23. Dezember 2008 - Herr Eberhard Weiß - zum Weihnachtskonzet 2008!

Großes Bild!

Die geehrten (von links) Hubert Schindler - 40 Jahre, Dieter Schindler - 50 Jahre, Horst Freider - 30 Jahre,
Wolfgang Hergesell - 30 Jahre, Walter Nopper - 50 Jahre sowie Obmann Karl Kuri, Breisgauer Sängerbund und der komm. Vorsitzende Klaus Wisser

Hier geht´s zu ein paar interessanten Bildern von unserem Weihnachtskonzert 2008 mit dem
MGV “Eintracht” frohe-Weihnachten-Kollnau-10-15-reduziertOberprechtal und dem Saxophonspieler Mike Nitu, die uns Herr Olaf Herzog, Waldkirch freundlicher Weise zur Verfügung gestellt hat. - DankeMike%20Index!


Und hier einige Bilder, die von den Sängerkameraden aus Oberprechtal aufge- nommen wurden.

 

 

Doppelkonzert mit der Musikkapelle Kollnau am 09. Juni 2007

 

Elztäler Wochenbericht / Waldkircher Anzeiger vom 14. Juni 2007
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Männergesangverein und Musikkapelle
Das Doppelkonzert bot vielfältige Unterhaltung
Waldkirch-Kollnau (kö). Männergesangverein und Musikkapelle luden zu einem Doppelkonzert am Samstag in die Festhalle ein. Mit dem Slogan “Musik lässt die Seele Klingen” erinnerte Peter Ruh an das zurückliegende Bestreben, wieder einmal gemeinsam aufzutreten.

In seiner Begrüßung blieben Ortsvorsteher Klaus Wisser, zugleich aktiver Sänger und Solist, Ehrenmitglieder, Räte sowie die Ortsvorsteherin Fränzi Kleeb mit Familie aus Buchholz nicht unerwähnt, um dann die Ansage an Gabi Schindler und Silvia Zimmermann zu übergeben.
     Immer wieder eindrucksvoll war “Des Großen Kurfürsten Reitermarsch” zu hören. In ihrer Einleitung sah Schindler alle Erwartungen der Veranstalter erfüllt. Dem Auftritt folgte “Ross Roy”, eine Ouvertüre für Blasorchester, komponiert von Jacob de Haan. Zum Matrosenchor aus “Der fliegende Holländer” war dessen Entstehungsgeschichte zu hören, welche Richard Wagner veranlasst habe, dieses stürmische Ereignis einer Schiffsreise mit Darstellung der Naturgewalten zu improvisieren, wobei inzwischen das Chorwerk zu den wohl berühmtesten Opernchorgesängen zählt. Beruhigend dagegen wirkte der Walzer “An der schönen blauen Donau”. Dabei handelt es sich um die berühmteste Walzermelodie der Welt. In der Folge hierzu passend waren “Wiener Spezialitäten”, mit Fiakerlied, Radetzkymarsch bis zum abschließenden schwungvollen “Ja das alles auf Ehr”, mit welchen Pianist Cuthertson zusammen mit Dirigent Royes Reaves die Reiseleitung zur Metropole an der Donau übernahmen.WA_140607_MGV02

Moderne Weisen in Teil Zwei
     Nach einer Pause galt der zweite Teil modernen Weisen, wobei von der Musikkapelle unter Otfried Weis die englische Bezeichnung “True Love” wie auch “My Way” von den Sängern vorgetragen wurden. Doch dann waren Musikanten an der Reihe. Wie angekündigt, stammten die folgenden Kompositionen von Andrew Lloyd Webber. Zu hören waren u.a. Melodien aus James Bond. Zum Abschluss gab es den Jägerchor aus “Der Freischütz” von Carl Maria von Weber. Auch hier wusste Gabi Schindler dessen Entstehung zu schildern, vom Ritual eines mitternächtlichen Freikugelgießens bis zum dramatischen Probeschuss, welchem zwei Personen zum Opfer fielen. Damit ging zwar der offizielle Teil zu Ende, doch gegenseitig lobende Anerkennung konnten nicht ausbleiben. So bedankte sich Alexander Mnich von der Musikkapelle für die Einladung zur Mitwirkung, wie auch Peter Ruh sich erkenntlich zeigte. Von beiden Seiten war viel Anerkennung zu hören, wo bei Präsente nicht fehlen durften. Als Zugabe gab es “Conquest of Paradise” und “Hoch Badnerland”.

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Zum Bericht der Badischen Zeitung

 

Weihnachtskonzert am 17. Dezember 2006 in der Festhalle Kollnau

 

Elztäler Wochenbericht vom 21. Dezember 2006


Mal gesanglich, mal instrumental, aber immer phänomenal:
Programmvielfalt gemeinsam ermöglicht
Vor Beginn des Weihnachtskonzerts des MGV Kollnau wurden zahlreiche Ehrungen vorgenommen

Waldkirch-Kollnau (kö). Bei der Zusammenstellung des diesjährigen Weihnachtskonzerts bewiesen die Eintracht-Sänger wiederum eine glückliche Hand. Am Sonntagnachmittag wirkten auch der Handharmonika- und Akkordeonclub Kollnau und die Chorgemeinschaft Bleibach mit und dadurch wurde gemeinsam ein abwechslungsreiches Programm ermöglicht.Weihnachtskonzert_2006_4
    Zuvor trat Bürgermeister Richard Leibinger auf die Bühne. Ehrenvorsitzender Walter Nopper wurde vom Stadtoberhaupt für seine Verdienste um die eigene Sängerschar nochmals gewürdigt. Nopper hat verantwortungsvolle Funktionen bekleidet und ist mit allen möglichen Ehrungen ausgezeichnet. Dafür gab es Dank nicht nur von der eigenen Mannschaft, sondern als besondere Würdigung namens der Stadt überreichte Leibinger die silberne Verdienstmedaille, eine seltene Auszeichnung, verbunden mit dem Wunsch, dem Männergesangverein Kollnau noch lange erhalten zu bleiben. Seine Frau Hildegard durfte Blumen entgegennehmen.
Vorbildlich geführt
    Nachfolger Peter Ruh ging ins Detail. Im Jahre 1958 eingetreten, sechs Jahre später in den Vorstand gewählt, habe Walter Nopper nach dem Tode seines Vorgängers Josef Nopper den Verein vorbildlich geführt. Alle möglichen, mit Ehrennadeln verbundenen Auszeichnungen habe er erhalten, darunter eine besondere Würdigung seitens des Landes Baden-Württemberg. Nach Verzicht auf Wiederwahl wurde er zum Ehren-Vorsitzenden ernannt und als solcher wieder geholt. Nopper ließ sich in diesem Jahr endgültig in den Ruhestand versetzen, bleibe jedoch dem Chor als Bassist erhalten.Ortsvorsteher Wisser kam als weiterer Gratulant und übergab die aktuelle Chronik der Narrenzunft.
    Weitere Ehrungen wurden von Obmann Karl Kury aus Elzach vorgenommen. Namens des Breisgauer Sängerbundes dürfe er die silberne Ehrennadel für 25 Jahre an Hansjörg Meßmer, Siegmund Lienemann und Martin Rother überreichen. 50 Jahre Sänger in Kollnau, zuvor in Oberwinden aktiv, galt Anerkennung an Paul Wernet durch Krankheit verhindert, aber vertreten durch seine Frau Rosa.
Nun zur Musik
   Weihnachtskonzert_2006_3 Nun begann das eigentliche Weihnachtskonzert mit besinnlichen Chören der Gastgeber. Von Dirigent Royse Reaves behutsam geleitet, am Flügel von William Cuthbertson begleitet, kam die Zuversicht “Wo Liebe ist, wird Friede sein” mit Solist Klaus Wisser. In “Still wie die Nacht” wurde auf das kommende Geschehen hingewiesen, abgeschlossen mit einem immer wieder gern gehörten “Ave Maria”.
    Mit dem Frauenchor aus Bleibach unter Leitung von Gerhard Heidelbach wurde Adventsstimmung lebendig, von “Es ist für uns eine Zeit angekommen” bis zur biblischen Schilderung “Menschen, die ihr wart verloren”. Von den Gesängen sichtbar beeindruckt zeigte sich ebenfalls Vorstand Peter Ruh.
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    Der Handharmonika- und Akkordeonclub Kollnau unter Leitung von Roland Kiesel eröffnete den instrumentalen Teil mit einer Bearbeitung des festlichen Kanons “Dona nobis pacem”. Nach einem “Rondo Romantica” im venezianischen Stil hatten sich die Musikanten endgültig in die Herzen der Zuhörer gespielt. Die Begeisterung steigerte sich noch nach dem virtuosen Vortrag einer “Ungarischen Fantasie”. Alpenländische Hirtenweisen rundeten das gelungene Programm der Kollnauer Akkordeonspieler ab.
    Ebenfalls unter Leitung von Gerhard Heidelbach ist der Männerchor Bleibach. Dieser ließ “Weihnachtsglocken” läuten und ebenso passend “Süßer die Glocken nie klingen”, bereichert durch den Andachtsjodler. Danach begaben sich die Damen ebenfalls auf die Bühne und als Gesamtchor wurde eindrucksvoll “Es blüht eine Rose” besungen um dann zu wünschen, dass bald der Schnee leise rieseln werde.
Noch einmal die Kollnauer Sänger
    “Macht hoch die Tür”, so steht im Alten Testament, dann kam nach Ankunft des Erlösers Freude auf, festgehalten in “Jubilate”. Mit “Stille Nacht” ging das Konzert zu Ende, doch wurden die aufmerksam lauschenden Zuhörer zum Schluss gebeten, gemeinsam in “Oh du FrWeihnachtskonzert_2006_1öhliche” ihrer Freude Ausdruck zu verleihen.

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Badische Zeitung vom 20. Dezember 2006

“Wo Liebe ist, wird Frieden sein”
Männergesangverein “Eintracht” Kollnau bezauberte die Konzertgäste mit schönen, alten Liedern
Von Eberhard Weiss
WALDKIRCH.   Wohlklingende Chöre, festliche Weihnachtsmusik und fantastische Akkordeonklänge: Das Weihnachtskonzert des Männergesangvereins “Eintracht” Kollnau am dritten Adventssonntag begeisterte einmal mehr die vielen Musikfreunde, die in die sich weihnachtlich präsentierende Festhalle gekommen waren. Gäste der “Eintracht” wren die Chöre der MGV-Chorgemeinschaft Bleibach und der Handharmonika- und Akkordeonclub Kollnau. “O Lied -wer dich nicht kennt, hat alles Glück versäumt” sang die Eintracht unter Leitung von Royce Reaves zur musikalischen Begrüßung der Besucher, die Peter Ruh, der Vorsitzende, willkommen hieß.
    Ein erster des an musikalischen Höhepunkten reichen Konzerts war sicherlich der Auftritt von Klaus Wisser mit seinem, mit kräftiger Stimme gesungenen Solo aus Otto Grolls Chor “Wo Liebe ist, wird Frieden sein”. Dazu ist anzumerken, dass der Auftritt eines Ortsvorstehers als Gesangsolist wohl eher ein seltenes Ereignis ist. Deshalb “Chapeau” und der Beifall war entsprechend groß. Hervorzuheben ist aber auch die Begleitung auf dem Flügel durch den Pianisten William Cuthbertson.
    Auf Martin Stephanis “Still wie die Nacht” folgte dann das “Ave Maria” im Chorsatz von Otto Groll. Mit zart gesungenen Weihnachtsliedern stellte sich der Frauenchor der MGV-Chorgemeinschaft Bleibach, dirigiert von Gerhard Heidelbach, vor. Der Männerchor der Chorgemeinschaft, ebenfalls von Gerhard Heidelbach gleitet, begann mit dem “Trommellied”, den Sonnet´schen “Weihnachtsglocken” und dem “Süßer die Glocken nie klingen”. Dem folgten der, um 1830 im tirolischen Sterzing entstandene “Andachtsjodler” und mit schönem Chorklang viel Freude bereitenden bekannten und beliebten Weihnachtslieder im offiziellen Programm. Zur Freude der Zuhörer sangen die Bleibacher Sängerinnen und Sänger mit Gerhard Heidelbach auch das “Still, still, still, weil´s Kindlein schlafen will”.
    Dazwischen hatte der Handharmonika- und Akkordeonclub Kollnau, den Roland Kiesel leitet, seinen Auftritt. Das Sextett bot hervorragende Musik, fein nuanciert, vom zartesten piano bis zum klingenden forte. Auf die abschließende Hirtenmusik folgte dann noch zum “Mitsummen” das “Tochter Zion”.
    Mit den bekannten Weihnachtsliedern “Macht hoch die Tür”, “Jubilate”, “Halleluja lasst uns singen”, dem “Weihnachtsjubel” und besonders mit dem innigen “Stille Nacht” endete mit dem Männergesangverein “Eintracht” und Royce Reaves dieser musikalische Adventsnachmittag und Besucher stimmten freudig und dankbar in das “O du fröhliche” ein.

 

Weihnachtskonzert am 18. Dezember 2005 in der Festhalle Kollnau

 

Badische Zeitung vom Donnerstag, 22. Dezember 2005 

Begeisterte Chorsänger 

Die ” Eintracht” Kollnau musizierte mit Gästen

Von unserem Mitarbeiter Eberhard Weiß 

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Beim Weihnachtskonzert in Kollnau wurden geehrt (von links):
Waldemar Kiesel, Martin Jauch, Kurt Mayer, Günter Horst.

WALDKIRCH. Mit einem festlichen Konzert am Nachmittag des 4. Advent stimmte der Männergesangverein ” Eintracht” Kollnau die Freunde der Chormusik in der schön geschmückten und vollen Festhalle musikalisch auf die bevorstehenden Weihnachtstage ein. Mit dabei waren auch der Kirchenchor Siensbach und die Elztäler Stubenmusik aus Bleibach.

Unter der Leitung von Royce Reaves eröffnete der große Eintrachtchor den adventlichen Musiknachmittag mit Manfred Bühlers ” Hell vom Turm die Glocken klingen” , mit Konradin Kreutzers immer wieder gerne gehörten Chorwerken ” Nachtlied” und ” Schon die Abendglocken klangen” , dazwischen ” Feldeinsamkeit” oder ” Von Himmelsbläue wundersam umgeben” von E. Wendel.

Mit wohlklingenden Melodien stellte sich der Kirchenchor Siensbach unter der Leitung von Renate Manciu zum ersten Mal in Kollnau vor. Mit ” Freude schöner Götterfunke” in einer Chorbearbeitung von Gerd Onnen und Franz Koringers Weihnachtschören ” Macht auf eure Tore” und ” Es kommt eine frohe Zeit” erntete der Chor begeisterten Beifall. Auch bei seinem zweiten Auftritt mit Manfred Bühlers weihnachtlichen Klängen sowie Dieter Frommlets festlichen Klängen waren die Besucher von der musikalischen Kompetenz des nachbarlichen Kirchenchors hell begeistert, insbesondere als dieser als Zugabe ein rumänisches Weihnachtslied in der Landessprache vortrug. ” Wir haben nicht gewusst, dass heute so ein toller Chor singt” , war der Kommentar des 1. Vorsitzenden der ” Eintracht” , Walter Nopper.

Eine Bereicherung des Programms war auch der Auftritt der Elztäler Stubenmusik, das unter anderem Musik von Joseph Haydn und die Seehauser Weihnachtsmusik vortrug. Mit weihnachtlichen Chören der Eintracht und dem gemeinsam von den Besuchern mit dem Chor gesungenen ” O du fröhliche” klang des Weihnachtskonzert 2005 aus. Wie es Tradition ist, wurden im Weihnachtskonzert verdiente aktive Mitglieder der ” Eintracht” Kollnau geehrt. Der Vorsitzende Walter Nopper überreichte Waldemar Kiesel die silberne Ehrennadel, zum Ehrenmitglied ernannte er Günter Horst und überreichte ihm, ebenso wie Martin Jauch für 40 Jahre aktiver Mitgliedschaft die goldene Ehrennadel. Obmann Karl Kury übergab im Namen des Badischen Sängerbundes eine Ehrenurkunde an Martin Jauch und eine Urkunde des Präsidenten des Deutschen Sängerbundes für 50-jährige aktive Mitwirkung an Kurt Mayer.

 

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Waldkircher Anzeiger vom 22.12.2005

Konzertbesucher sind passend eingestimmt:

Nun kann es Weihnachten werden

Die Kollnauer Sänger und ihre musikalische Gäste präsentierten zum Fest der Feste das Beste - Ehrungen für treue Mitglieder

Waldkirch-Kollnau (kö). Wiederum ist es gelungen, das Weihnachtskonzert des Männergesangvereins würdig und zugleich abwechslungsreich zu gestalten. So wirkte nicht nur der eigene Chor mit teils neu einstudierten Gesängen mit, sondern als Gegenbesuch erklärte sich der Kirchenchor Siensbach gerne zur Mitgestaltung bereit. Für einen musikalischen und zugleich optischen Effekt sorgten die Elztäler Stubenmusikanten: Gesänge und Zupfmusik waren in bunter Mischung vertreten.

Alle drei Gruppen brachten ihre “Sympathisanten” mit und so konnte Vorsitzender Walter Nopper zu Beginn ein volles Haus willkommen heißen. Unter den erwähnten Ehrengästen befanden sich Offizielle der Stadt, vom Breisgauer Sängerbund, beide Ortsgeistlichen sowie Besucher aus Bleibach und Simonswald. “Hell vom Turm die Glocken künden” bot einen stimmungsvollen Auftakt. Von Conradin Kreutzer aus Meßkirch statt das neu aufgelegte “Nachtlied”, dem nach weiterem “Bis der Morgenruf erschallt” folgte.
Silber und EhrenmitgliedschaftWA221205_Ehrungen02
Walter Nopper nahm im Anschluss für den örtlichen Verein zwei Ehrungen vor. Waldemar Kiesel gehört seit 20 Jahren aktiv den Sängern an. Dafür erhielt er die Ehrennadel in Silber. Für 40 Jahre, davon 28 aktiv, wurde Günter Horst zum Ehrenmitglied ernannt. Als begeisterter Sänger und schon mehrfach ausgezeichnet, durfte auch Martin Jauch die Ehrenurkunde für 40 Jahre in Empfang nehmen. Als Obmann vom Breisgauer Sängerbund vollzog Karl Kury (Elzach) seitens des Verbandes zwei besondere Ehrungen. Diese galten Martin Jauch für 40 Jahre sowie Kurt Mayer zum goldenen Jubiläum. Die Lobrede endete mit dem Wunsch, noch recht lange der Chorgemeinschaft erhalten zu bleiben.
Nächster Programmpunkt
Auf der Bühne versammelte sich der Kirchenchor von Siensbach. Zur Einleitung versicherte Vorstand Anton Fackler wohlwollend, bei dieser Begegnung nicht in einer Kirche, sondern in einer Halle vor vielen Zuhörern singen zu dürfen. Geleitet und zugleich am Flügel von Renate Manciu begleitet, erklang “Ode an die Freude”, bekannt als “Freude schöner Götterfunken”. Die etwa 30 Sänger präsentierten dann zwei Lieder zur Adventszeit. Mit ihren vier Zither-Instrumenten,  von einem Akkordeon begleitet, verbreiteten die von Bleibach stammenden “Elztäler Stubenmusikanten” eine heimelige Stimmung, zunächst mit “Sinfoinette 1”, dann der “Seehauser Weihnachtsmusik” und schließlich das Streichquartett Nr. 6 von Joseph Haydn. Aufmerksam wurde den Klängen der früheren Gruppe Rauscher gelauscht, ihr Spiel bewundert und so konnte die obligatorische Zugabe nicht ausbleiben. Beim zweiten Auftritt des Kirchenchors schufen Leder wie “Seht es komm die heil´ge Zeit” bis zu “Festliche Klänge” vorweihnachtliche Atmosphäre. Vorstand Walter Nopper überreichte Präsente und erhielt dafür die Zusicherung von Anton Fackler: “Wir kommen wieder; es hat uns allen gut gefallen.” Die erwünschte Zugabe bestand in einem Tribut an ihr Heimatland Rumänien und so haben die Siensbacher die außerordentlichen Verdienste ihrer Chorleiterin Renate Manciu honoriert.
Am Ende des Konzerts
Zum Schluss vereinten sich die Kollnauer Sänger nochmals auf der Bühne. Ganz auf das bevorstehende weihnachtliche Geschehen ausgerichtet galt “Die Hymne an die Nacht”. Die Lichter erloschen, es wurde dunkel in der Halle, wo dann der “Stillen Nacht” gehuldigt wurde. Walter Noppers Kompliment ging an die eigenen Sänger, galt einem aufmerksamen Publikum “wie man es nur wünschen kann” und schließlich allen Helfern. “O du fröhliche” beendete ein besinnliches, zugleich frohes Weihnachtskonzert, beschlossen mit der Sehnsucht: “Frieden sei dieser Welt beschieden”.

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Den Kirchenchor von Siensbach dirigiert Renate Manciu. Die Elztäler Stubenmusikanten zeigten sich in ihrer heimischen Tracht.

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Der Männerchor steht unter der Leitung von Royce Reaves.

 

 

 

 

Konzert mit dem Salonorchester Waldkirch am 24. September 2005 in der Festhalle Kollnau

 

Waldkircher Anzeiger / Elztäler Wochenbericht 29. September 2005 - von Ernst Köbele

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Das Programm ging ins Gehör und Herz:
In die Melodien verliebt
Die Kollnauer Sänger und das Salonorchester Waldkirch boten den Zuhörern einen herbstkonzertlichen HochgenussWA_29.09.2005_204

Waldkirch-Kollnau (kö). Einen gesanglich und musikalisch genussreichen Abend erlebten die zahlreichen Besucher des MGV-Herbstkonzerts. Zu Beginn galten Grüßen des Vorsitzenden Walter Nopper namentlich genannten Ehrengästen, Abordnungen der örtlichen Vereine, und auch solche aus der Nachbarschaft blieben nicht unerwähnt. Sein Wunsch lautete, einen schönen unterhaltsamen Abend zu verbringen.
    Den gesanglichen Auftakt bildete “Ein Lied zieht hinaus in die Welt”. Im Anschluss wurde “La Paloma” von Ansagerin Gabi Schindler als “Rekordlied” angekündigt: Es wird in allen Ländern der Erde gesungen. Mit dem folgenden “Bist du einsam heut Nacht” feierte Elvis Presley in der Originalversion einen Welterfolg. All diese Chöre wurden am Flügel von Hrönn Thrainsdottir, einer Musikstudentin aus Island, wirkungsvoll begleitet. Die “Schiwago-Melodie” in gesungener Version brachte 1967 Karel Gott seinen ersten Hit in Deutschland. Nicht nur geografisch, sondern auch gesanglich ging der Sprung weiter zu “Spanish Eyes”, es folgte ein Loblied auf “Rot ist der Wein”. Beim neapolitanischen Lied “Funiculi Funicula” erklang südländisches Temperament.
Spielende Gäste
    Der MGV trat von der Bühne, um dem Salonorchester Waldkirch Platz zu machen. Vorgestellt als Ensemble von 17 Hobbymusikanten aus dem Elztal fanden sie mit ihrer gehobenen Unterhaltungsmusik viele Freunde und Verehrer. “Jetzt geht´s los”, so deren Einleitung von Franz Lehár, welchem die Musikwelt vieles zu verdanken habe. Dessen Lebensweg schilderte Gabi Schindler unter Berufung auf weltbekannte Operetten, u. a. “Die lustige Witwe” und “Land des Lächelns” bis zur Arie “Dein ist mein ganzes Herz”. Von Keler Béla stammt die “Lustspiel-Ouvertüre”, danach wurde mit viel Schwung der Konzertwalzer Nr. 2 des russischen Komponisten Dimitri Schostakowitsch vorgetragen. Immer wieder war zu bewundern, wie der musikalische Leiter Walter Jäger nicht nur alle Werke am Flügel begleitete, sondern gleichzeitig mit erhobener Hand sein Salonorchester dirigierte. Allgemein als “musikalisches Multigenie” bezeichnet, bleibt er in seiner Doppelfunktion einmalig.
    Mit Text und Melodie “Hab´ ich nur deine Liebe, die Treue brauch ich nicht!” habe sich Franz von Suppé in seiner Operette “Boccaccio” selbst ein Denkmal gesetzt. Abwechselnd von Streichern und Bläsern vorgetragen eröffnete sich ein musikalischer Hochgenuss. Die “goldene Tonfilmzeit” habe Karl Weidenfels als Potpourri hinterlassen. Darin enthalten Melodien der 30er- und 40er-Jahre sind als Evergreens älteren Liebhabern noch in guter Erinnerung. Für die Pause hatten die Sängerfrauen Erfrischungen und Stärkungen vorbereitet und mit Wohlwollen wurden die Besucher in fester und flüssiger Form bedient.
Der zweite Teil
    “Melodien zum Verlieben”, zusammengestellt von den Komponisten Walter Kollo, Peter Kreuder, Will Meisel und Gerhard Winkler, vereinigte “goldene Evergreens” zu Beginn des zweiten Konzertteils. Aus der Operette “Die Fledermaus” entstammt “Im Feuerstrom der Reben”. Die anschließende “Maske in Blau” erinnerte zunächst an die “Juliska aus Budapest”. Von den Mainzer Hofsängern übernommene “Sassa” endete mit dem Bekenntnis “Schau einer schönen Frau nie zu tief in die Augen”; dann was ihr Blick verspricht, das hält sie nicht”.
    Nach der erneuten Umbesetzung auf der Bühne setzte mit dem “Motor-Marsch” das Salonorchester sein Programm fort. Ebenfalls bekannt die “Tritsch-Tratsch-Polka” von Johann Strauß, deren Ursprung Gabi Schindler lebendig schilderte. Mit “Regimentskinder” von Julius Fucik verabschiedete sich das Salonorchester Waldkirch zwar offiziell, doch wollten die begeisterten Zuhörer noch Zugaben hören, die von den Musikanten nicht abgewiesen wurden.

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Badische Zeitung 28.09.2005

Dshowimage02ie Faszination der gesungenen Gefühle

 

Salonorchester Waldkirch und “Eintracht” Kollnau unter Royce Reaves’ Leitung begeistern Publikum mit buntem Melodienstrauß 

 

WALDKIRCH. Mit einem Strauß bunter Melodien aus Unterhaltungs- und Filmmusik bereiteten der Männergesangverein “Eintracht” Kollnau, begleitet von der Pianistin Hrönn Thrainsdottir und dirigiert von Royce Reaves, und das von Walter Jäger geleitete Waldkircher Salonorchester den vielen, immer wieder begeistert applaudierenden Besuchern in der Kollnauer Festhalle einen vergnüglichen musikalischen Samstagabend.

“Musik ist die Kurzschrift der Gefühle, die Stimme aller Schmerzen und aller Freude”, sagte Gabi Schindler, die mit Bravour das Konzert moderierte. Und gefühlvolle Melodien waren von Beginn an zu hören. Wer erinnerte sich nicht an Jürgen Marcus mit “Ein Lied zieht hinaus in die Welt”, das der Männergesangverein “Eintracht” in einem Satz von Gus Anton vortrug. Und dann Friedrich Zimmers “La Paloma”, das Lied, das seit Jahrzehnten um die Welt geht. Hans Albers hat es gesungen, ungezählte Sänger vor und nach ihm. An diesem Abend erklang es in Kollnau, gefolgt von “Bist du einsam heut Nacht”. Große Gefühle wurden geweckt bei “Laras Theme”, der Schiwago-Melodie. Gus Anton schrieb auch den Satz von Bert Kämpferts “Spanish Eyes” und flott und begeisternd zum Schluss des ersten Teils Friedrich Zimmers “Funiculi Funicula”. Bekannte “Melodien zum Verlieben” schrieben vor allem Willi Kollo und Peter Kreuder, so “Wenn eine Frau im Frühling träumt”, “An einem Frühlingstag im sonnigen Sorrent” oder auch “Sag beim Abschied leise Servus”; Otto Groll schrieb die Männerchorsätze. Höhepunkt des Chorkonzertes war zweifellos das Champagner-Couple “Im Feuerstrom der Reben” aus der “Fledermaus” von Johann Strauß. Zum Schluss noch Melodien aus Fred Raimonds “Maske in Blau”. Als Zugabe sangen Dieter Schindler (Tenor) und Walter Nopper (Bass) das schöne “Warum bist du gekommen” aus Ruggiero Leoncavallos Oper “Der Bajazzo”.

Zu Gast war an diesem Abend das Waldkircher Salonorchester, das mit dem schwungvollen Marsch “Jetzt geht’s los” von Franz Lehar begann. Keier Béla ist ein fast vergessener Komponist. Das Salonorchester hatte seine Lustspiel-Ouvertüre ausgegraben. Immer wieder schön: Dimitri Schostakowitsch “Walzer Nr. 2”. Franz von Suppé hat “Hab ich nur deine Liebe geschrieben”. Danach gab es ein großes Potpourri mit Melodien aus der goldenen Tonfilmzeit der dreißiger- und vierziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, mitgesummt oder sogar leise mitgesungen von den älteren Besuchern.

Der zweite Orchesterteil begann mit einem amerikanischen Marsch von Georg Rosey, dem “Motor-Marsch”. Alpenländische Klänge folgten mit Hans Löhrs “Im schönen Tal der Isar”. Die “Tritsch-Tratsch-Polka” von Johann Strauß wurde ebenso wie ein Potpourri aus Friedrich Loewes “My fair Lady” heftig beklatscht. Dann war mit Julius Fuciks Marsch “Regimentskinder” offiziell Schluss. Als Zugabe spielte das Salonorchester “Der Student geht vorbei” von Gade Ibanez, bevor es sich mit Dostals “Fliegermarsch” endgültig verabschiedete. Blumen gab es noch für Hrönn Thrainsdottir und Gabi Schindler und Dankesworte vom Vorsitzenden Walter Nopper.

 

Weihnachtskonzert am 19. Dezember 2004 in der Festhalle Kollnau

 

 

Badische Zeitung vom 22.12.2004

Die “Eintracht” hatte viele treue Mitglieder zu ehren
Weihnachtskonzert  mit den Solisten Oscar Javelot, Hrönn Thrainsdottir und Royce Reaves / Reaves 25 Jahre Dirigent in Kollnau

WALDKIRCH. Auch in diesem Jahr erfreute der Männergesangverein “Eintracht” Kollnau die Freunde des Chorgesangs in der voll besetzten Festhalle mit einem festlichen Weihnachtskonzert. Oscar Javelot, der Panflötenvirtuose, Dirigent Royce Reaves mit seinen Liedern und die Pianistin Hrönn Thrainsdottier gaben dem Konzert ein besonders Gepräge. Mit Konradin Kreutzers “Schäfers Sonntagslied” eröffnete die “Eintracht” unter Leitung von Royce Reaves den Abend, dem das schöne “Herr, dein Name bleibt von Ewigkeit zu Ewigkeit” und Bach-Gounods klangvolles “Ave Maria” folgten. Seine Qualitäten aber bewies der Chor mit dem machtvollen “Halleluja” aus dem Oratorium “Der Messias” von Georg Friedrich Händel. Hrönn Thrainsdottier war dabei eine ausgezeichnete Begleiterin.
     Oskar Javelot ist ein Meister der Panflöte. Mit seiner virtuosen Musik - zunächst “The morning at Cornwall” und “The flying eagle” - gewann er den Beifall der Besucher, auch für seine russischen Melodien wie “Lara´s Theme” aus “Doktor Schiwago” und “The Rose”.
     Royce Reaves hatte für seine a-capella-Liedvortrag zunächst aus der mittelhochdeutschen Liebeslyrik die Vertonung des Gedichtes “Dû bist mîn, ich bin dîn: des solt dû gewis sin” gewählt, dann das Adventslied “Wie soll ich dich empfangen?” Es gab viel Applaus. Bekannte Weihnachtslieder bildeten den zweiten Teil des Konzerts: “Mach hoch die Tür” und Ludwig van Beethovens “Hymne an die Nacht”, Franz Biegls “Jubilate” und Hermann Sonnets “Weihnachtslied” leiteten hin zu “Stille Nacht” in einem Chorsatz von Friedrich Neubert. Mit “Oh, du fröhliche...”, gemeinsam gesungen von Chor und Besuchern, ging dieser Adventsnachmittag zu Ende.
     Traditionell ehrte die “Eintracht” im Rahmen des Konzerts verdiente Mitglieder. In diesem Jahr erfuhr Royce Reaves eine besondere Auszeichnung: Für 25-jährige Tätigkeit als Chorleiter der Kollnauer “Eintracht” wurde er zum Ehrenchorleiter ernannt. Walter Nopper bezeichnete in seiner Laudatio auf den Dirigenten die Verpflichtung von Royce Reaves als Glücksfall für den Verein. Der Chor hatte in dieser Zeit große Erfolge zu verzeichnen. Der Vorsitzende erinnerte dabei besonders an die Aufführung von “Boris Godunow”, bei der Reaves selbst die Titelrolle gesungen habe. Mit herzlichem Dank überreichte er dem verdienten Dirigenten die Ehrenurkunde, der anschließend seinen Wunschchor (Händels “Halleluja”) selbst dirigierte.Größenänderung Größenänderung 19120402
     Mit der goldenen Ehrennadel des Vereins für 30-jährige Mitgliedschaft zeichnete Walter Nopper Josef Balduin und Hermann Hug aus, Rudolf Weinitschke wurde für 40-jährige treue Dienste zum Ehrenmitglied ernannt und Kurt Schmieder, der 50 Jahre bei der “Eintracht” ist, erhielt die Ehrenurkunde aus Zinn. Obmann Karl Kury überreichte, assistiert von Roswitha Panknin, der Vizepräsidentin des Breisgauer Sängerbundes, mit Dank und Anerkennung die Ehrenurkunden für 25 Jahre an Ewald Freider und Franz Schneider, für 40 Jahre an Johann Wehrle, Erwin Wehrle und Rudolf Weinitschke.      Eberhard Weiß

 

Teilnahme bei der Veranstaltung “Singendes Elztal” am 27. Juni 2004 in der Schlettstadtallee

 

 

Badische Zeitung vom Dienstag, 29, Juni 2004

 

Lieder, die von Herzen kommen
 

Acht Männer- und gemischte Chöre aus dem EIz- und Simonswäldertal sangen zugunsten des Vereins ”Hoffnung für Kinder”

Von unserem Mitarbeiter Eberhard Weiß

WALDKIRCH. Von Johannes Brahms ”Ungarischem Tanz Nr. 6” bis zu ”Sambalele, kleiner Chico”, von den ”Liedern, die von Herzen kommen” bis zum Sabbatgebet aus ”Anatevka” spannte sich der musikalische Bogen beim ”Singenden EIztal” am vergangenen Sonntagabend, beim, wie es Karl Kury, der Obmann der Elztäler Sängerinnen und Sänger bei seiner Begrüßung den Besuchern wünschte, ”lockeren und fröhlichen Gesangsabend” in der Waldkircher Schlettstadtallee.

Die neuen Arion-Singers aus Waldkirch

Acht Männer- und gemischte Chöre, von Waldkirch bis Oberprechtal, sangen traditionelle und neue Chorwerke. Den Auftakt machte unter der Leitung von Herbert Lurtz der Gemischte Chor Simonswald mit Amanda Mc Brooms ”Rose” und ”Leben ist Lachen und Singen” von Otto Groll, des Altmeisters der Chormusik, von dem an diesem Abend noch einige Melodien zu hören waren. Interessant waren die ”Western Songs”, die zwar mit dem Spiritual von ”John Browns body is laying in the grave” und dem schönen ”Glory, Glory Halleluja” begannen, dann aber auch mit echten weiter geführt wurden, wobei ein besonderes Kompliment Doris Lurtz am Klavier gilt.

Der Gemischte Chor ”La Musica” aus Gutach begann mit den ”Liedern, die von Herzen kommen”, sang - wie passend zu diesem Abend - von der ”Südlichen Sommernacht” und schließlich auch von den ”Sieben Brücken”, über die du gehen musst, wie Peter Maffay in seinem Ohrwurm meinte.

Dann der Männerchor ”Eintracht Kolinau” mit seinem Dirigenten Royes Reaves. Stimmgewaltig und doch mit kultiviertem Klang lobte der große Chor musikalisch die deutsche Landschaft, den Rhein und natürlich das Badner-Land, dessen ”Hymne” begeistert mitgesungen wurde und die neue Strophe, die Karl Schneider ”Kollnau, unserem Heimatdorf” widmete, auch von den (Waldkircher) Gästen heftig beklatscht wurde.

Dann ging es mit Tracey Webb-Kolbinger und dem Gemischten Chor ”Arion” stilecht in die kleine jüdische Gemeinde Anatevka in der Ukraine, wo um 1900 die Menschen, balancierend zwischen Fröhlichkeit und Furcht, ihr hartes Dasein lebten. Jerry Bock schrieb die Musik in dem Musical ”Anatevka”, aus dem die Chöre ”Jahre kommen, Jahre gehen”, ”Zum Wohl” und das ”Sabbatgebet” zu hören waren. Am Klavier saß, natürlich präzise wie immer, William Cuthbertson.

Der ebenfalls große Gemischte Chor ”Melodia” aus Biederbach, dirigiert von Bernd Zickgraf, begleitet von Dagmar Zickgraf, sang ausschließlich Lieder von Otto Groll, beginnend mit Sing mit mir‘, danach erklang im perfekten Rhythmus - Kompliment an die Begleiterin am Klavier — der ”Kriminal-Tango‘ und schließlich Dieter Bohlens ”We heave a Dream”. Christian Weiss und die Männerchöre Elzach und Oberprechtal hatten sich zunächst den ”Ungarischen Tanz Nr. 6” von Johannes Brahms ausgesucht, sangen danach im Satz von Rudolf Desch den ”Abendfrieden”, der von der ‘Bergheimat” kündet und schließlich noch eine Folge bekannter Südseemelodien, von ”Bora-Bora” und dem ”Juwel im blauen Meer”, das alles in Noten gesetzt - natürlich von Otto Groll. Der Gemischte Chor der Sängerrunde Prechtal mit Wolfgang Albrecht am Dirigentenpult und am Klavier sang von den ”Freunden fürs Leben”, Peter Igelhofs ”Wenn ich vergnügt bin, muss ich singen” und von ‘Sambalele, kleiner Chico” und zwar flott, flott.

Der Schluss des Konzertes gehörte den neugegründeten und von Tracey Webb-Kolbinget- dirigierten und wiederum von William Cuthbertson begleiteten “Arion-Singers” mit Musik von Frank Sinatra. Dieser Chor von musikbegeisterten jungen Menschen könnte eine Perle im Kranz der Elztäler Chorgemeinschaften werden. Für die hervorragende Moderation bekam Anna Winterer Sonderbeifall. Der Erlös aus dem großen Chorkonzert ”Singendes Elztal” fließt an den Verein ”Hoffnung für Kinder”.

 

 

Freundschaftssingen in Freiamt am 19. Juni 2004

 


Die Verantwortlichen von beiden Seiten übergeben sich Gastgeschenke.

 

Da war die Völkerverständigung perfekt:

Finnen stimmten ins “Badnerlied" ein

In Freiamt traten die Kollnauer Sänger mit der gastgebenden Chorgemeinschaft und zwei Gruppen aus Kangasniemen kunta auf

Waldkirch-Kollnau (kö). “Europa wächst immer mehr zusammen", das wurde dokumentiert durch einen finnisch-deutschen Liederabend, ausgerichtet im Sängerheim von Freiamt. Seit einem Jahr laufende Vorbereitungen führten schließlich dazu, den Besuch von zwei Sängergruppen aus Kangasniemen kunta, etwa 300 Kilometer nördlich von Helsinki, zur Tochter des Vorstandes, der bekannten Wirtin von der “Linde" in Obersexau, zu einem Erlebnis werden zu lassen. Zur Verstärkung der gastgebenden Chorgenleinschaft Freiamt wurde der Männergesangverein “Eintracht" Kollnau eingeladen, um zusammen einen abwechslungsreichen Abend zu gestalten.

Sprachliche Schwierigkeiten wurden durch die perfekte Dolmetscherin Katri Kern gemeistert, so dass auch die Begrüßung von Präsident Walter Kern für die Gäste verständlich war. Sein Willkommen galt in erster Linie den Gästen aus dem hohen Norden sowie örtlich der Gemeindeverwaltung mit Bürgermeisterin samt anwesenden Gästen. Es begann der Gastgeber aus Freiamt. Unter Leitung von Igor Majcen wurden “Liebeshoffnungen" geweckt, um dann den “Kuckuck vom Walde" rufen zu lassen. Die vom Bodensee geschilderte Mentalität wurde schwungvoll von den in alten Trachten gekleideten Freiämtern vorgetragen.

Da kam Freude auf

Zur “Freude am Leben" forderten die Kollnauer auf. Wiederum verstand es Dirigent Royes Reaves auch im Folgenden, etwa 280 aufmerksam lauschende Zuhörer in seinen Bann zu ziehen. Die Gäste aus Finnland ließen Lieder in ihrer Landessprache wie zum Beispiel -Kaikukohon Nyt Laulu Maamme" erklingen. Katri Kern übersetzte: “Unsere Hymne soll schallen, über die Liebe zum Vaterland". Die Gruppe “Aksentti" sang, “Toisen Katse", “Mein Blick sagt dir schon alles", so ' hieß das folgende Liebeslied, mit Hingabe.          '

Nach der Pause boten die Kollnauer Sänger eine. “Maiennacht am Rhein" um dann den Jäger-Chor folgen zu lassen. Da waren die Finnen völlig aus dem; Häuschen und somit auf die Zugabe hingewiesen. kündigte Vorstand Walter Nopper an, was alle Völker wünschen: “Frieden sei dieser Welt beschieden". Folgende “Tervehdsyspuheet" (Grußworte) kamen von ' "Bürgermeisterin Hannelore Reinbold-Mench: “Liedert führen zusammen und kennen keine Grenzen”. Für die Gemeinde Freiamt sei es eine große Ehre, dass die Begegnung ier stattfinde und man wünsche, dass sie auch künftig Früchte trage.

Man wollte mehr davon

Gefällig geschwingt klang das von der Chorgemeinschaft vorgetragene “Plaisir dámour" und noch  “Wenn ich einmal reich wär" konnte auch hier die Zugabe nicht ausbleiben. Alles wurde übersetzt so auch die Überleitung zu gegenseitigen Komplimenten < und dem damit verbundenen Austausch von Gastgeschenken. Auch an Einladungen hat es nicht gefehlt Schmunzelnd gab Walter Nopper aus Kollnau zu: Die paar Kilometer, die wir auseinander liegen, sollten keine Rolle spielen". Der eigentliche Höhepunkt kam im Finale, als Gastgeber und Gäste zusammen mit über hundert Stimmen das “Badner-Lied" als Symbol für die gewonnene Freundschaft erklingen ließen Mit heiteren Melodien von der “Alten Freiämter Tanzmusik wurde noch zusammen verweilt.

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